Etienne Bach-Preis für das „Abraham-Haus" aus Marl
Am vergangenen Sonntag erhielt das „Abraham-Haus” aus Marl den diesjährigen Etienne Bach-Preis in der Lutherkirche.
CDU-Bürgermeisterkandidat André Tost lobte das Projekt:
„Es ist sehr zielführend, gerade junge Menschen in Workshops konkret an die drei Religionen Judentum, Christentum und Islam heranzuführen, um gegenseitige Vorurteile gar nicht erst aufkeimen zu lassen.”
Die Fraktionsmitglieder Peter Falk, Jutta Faltin und Sandra Jürgensmeyer nahmen ebenfalls teil und bekundeten Interesse, das Marler Projekt näher kennenzulernen.
Der alle zwei Jahre vergebene Preis wurde bereits zum vierten Mal ausgelobt. Seine Namensperson ist der französische Offizier und evangelische Theologe Etienne Bach, der 1923 während der Ruhrbesetzung einen symbolischen Handschlag leistete und damit einen wichtigen Schritt zu gegenseitigem Respekt setzte.